Die Benutzung der kontrastiven Rhetorik über die schriftlichen Tätigkeiten hinaus

von Angel Julio Alvarez Barceló, November 3, 2016

Die kontrastive Rhetorik ist in den 60en Jahren in den Vereinigten Staaten entstanden. Die hat ihren Ursprung in der Textanalyse, die von nicht englischsprachigen Studenten in den US-amerikanischen Universitäten geschrieben wurden. Von Anfang an hat die kontrastive Rhetorik einen theoretisch-praktischen Charakter und ist ein benutzbares Mittel im Fremdsprachenunterricht, vor allem im Englischunterricht. Welche sind die üblichen Fehler und warum wurden diese Fehler gemacht; sind Hauptpunkte von diesen Untersuchungen.

Zuerst wurde in diesen Untersuchungen auf die Absätze geachtet, da der Absatz eine relativ kurze Bedeutungeinheit ist, die einfacher zu analysieren als längere Texte ist. Langsam wurde aber angefangen, längere Texte zu analysieren. Wichtig ist zu erwähnen, dass Computer eine entscheidende Rolle besonders in der Arbeit mit langen Korpora von Texten gespielt haben. Mit diesen Medien konnten wiederholte Strukturen, wie zum Beispiel: die Nominalisierung gegenüber der Verbalisierung, oder die Benutzung von bestimmten Zeitformen untersucht.

Die kontrastive Rhetorik wurde benutzt, um die vorher erwähnten Fragen zu beantworten, indem beispielsweise ein von einem Ausländer zuerst in seiner Muttersprache und dann im Englischen geschriebenen Text mit einem ähnlichen von einem Englisch- Muttersprachler auf Englisch geschriebenen Text verglichen wurde.

Die Ergebnisse von diesen Vergleichen haben bewiesen, dass die Textproduktion auf einer Fremdsprache von den Grammatikregeln und den Diskursregeln der Muttersprache abhängt. Infolgedessen kann man feststellen, dass japanische Studenten im Vergleich zu deutschen oder spanischen Studenten andere Strukturen auswählen, da diese üblich in ihrer Sprache sind. Diese Forschungen haben auch die Bedeutung der Kultur jeder Studentengruppe gezeigt.

Warum ist dann die kontrastive Rhetorik über die Textproduktion hinaus so wichtig, beispielsweise wenn man Fremdsprachen unterrichtet?

Wenn man Fremdsprachen unterrichtet, muss man die Individualität der Lernenden berücksichtigen. Deswegen soll man nicht feste Regeln benutzen, weil das Lernen und die Leistung der Lernende von vorherigen Kenntnissen und von der eigenen Muttersprache bzw. Dialekt stark geprägt sind. Aus diesen Gründen soll man verstehen, dass Lernende mehr Schwierigkeiten mit der Aussprache haben können, oder mit Artikel, Kasus, sowie mit anderen Grammatikstrukturen, da die in ihrer eigenen Muttersprache nicht vorhanden sind.

Was glauben Sie über dieses Thema, ist es nur eine Frage der Wissenschaft oder des Alltags.


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